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News & Artikel

INFOBEST: lokale Bürgerberatungsstellen für grenzüberschreitende Fragen

In welchem Staat muss man sich krankenversichern, wenn man in dem einen arbeitet und in dem anderen wohnt? Wo kann man zum Arzt gehen, ärztliche Kontrollen durchführen lassen oder Medikamente kaufen? Was ist das sogenannte Optionsrecht für Grenzgänger*innen in die Schweiz? All dies sind Fragen von Bürger*innen aus der Oberrheinregion, die von den Berater*innen der INFOBESTen täglich beantwortet werden.

Als erste Kontaktstellen für alle grenzüberschreitenden Fragen, die Deutschland, Frankreich und die Schweiz betreffen, verfolgen die INFOBESTen das Ziel, das Zusammenleben in der deutsch-französisch-schweizerischen Oberrheinregion zu erleichtern und zu fördern. Die vier Informations- und Beratungsstellen bearbeiten jährlich über 23.000 Anfragen und sind insbesondere mit zahlreichen Fragen zur Sozialversicherung und zu den Rechten von Grenzgänger*innen im Falle einer langen Krankheit konfrontiert. Während Anfragen zu Invalidität und Behinderung 4 % der Gesamtanzahl ausmachen, erreichen Anfragen zur Krankenversicherung 11 % aller Anfragen und sind damit das dritthäufigste Thema nach der Rente und den Familienleistungen.

 

Beraterinnen unterstützen individuell bei Antragsstellungen

Für diese beiden letztgenannten Themen bietet INFOBEST seit Februar 2024 einen neuen Service an. Zwei Kundenberaterinnen unterstützen Ratsuchende gezielt beim Ausfüllen ihrer Online-Anträge in grenzüberschreitenden Sachverhalten. Die Sprachbarriere gerade bei bürokratischen Formularen, die oft sehr komplexen grenzüberschreitenden Antragsverfahren sowie fehlende Ansprechpersonen bei den nationalen Behörden machen den neuen Service für viele zu einer wertvollen Hilfe.

Dieser neue Bürgerservice wird im Rahmen des trinationalen Projekts INFOBEST 4.0 | Service Zentrum Oberrhein entwickelt, das drei Jahre lang rund 50 Partner aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz vereint und vom europäischen Förderprogramm Interreg Oberrhein kofinanziert wird. Seit dem Projektstart im Oktober 2023 arbeiten die sieben Mitarbeiter*innen des Projektteams an der Weiterentwicklung der vier INFOBESTen, um den grenzüberschreitenden lokalen Bürgerservice zu stärken, ein digitales Informationsangebot anzubieten, die Sichtbarkeit des Netzwerks zu erhöhen und Synergien zu entwickeln, sowohl intern als auch bei den Partner*innen und grenzüberschreitenden Akteur*innen.

 

Zusammenarbeit für die Gesundheitsversorgung der Bürger*innen am Oberrhein

Die Zusammenarbeit mit TRISAN zu verstärken ist ein wesentlicher Teil des Projekts: als langjährige Partner führen das INFOBEST-Netzwerk und TRISAN bereits gemeinsame Aktionen durch, wie zum Beispiel virtuelle Workshops für Grenzgänger*innen über die Krankenversicherung und den Zugang zur Gesundheitsversorgung in Frankreich und Deutschland.

Von Vorteil für die vertrauensvolle Zusammenarbeit ist, dass die Büros von TRISAN und INFOBEST 4.0 im selben Gebäude in Kehl angesiedelt sind. Die beiden grenzüberschreitenden Einrichtungen stehen so in engem Austausch.

 

Mehr Informationen zum Projekt INFOBEST 4.0

 

Ansprechpartnerin:

INFOBEST 4.0 | Service Zentrum Oberrhein
Felicia Herr
Kommunikationsreferentin
0049 761 208-4062
felicia.herr@infobest4-0.eu
www.infobest.eu

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info@trisan.org
+49 (0)7851 7407-38

TRISAN / Euro-Institut
Hauptstraße 108
D-77694 Kehl

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