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Rückblick auf das 5. Partnertreffen des Elsässischen Schemas für grenzüberschreitende Zusammenarbeit (SACT) vom 3. Dezember 2025

Am 3. Dezember 2025 fand im Europäischen Parlament in Straßburg das 5. Partnertreffen des Elsässischen Schemas für grenzüberschreitende Zusammenarbeit (SACT) statt, das von der „Collectivité européenne d’Alsace“ organisiert wurde.

Am Vormittag wurden in einer Plenarsitzung die Neuheiten des SACT und seiner Projekte vorgestellt. Zwei Podiumsdiskussionen befassten sich mit folgenden Themen: „Das Engagement der Gebietskörperschaften für die Stärkung des europäischen Projekts” und „Die lokale grenzüberschreitende Dynamik im Kontext finanzieller Herausforderungen”.

Am Nachmittag befasste sich eine der Podiumsdiskussionen mit dem Thema „Perspektiven im Vergleich: Oberrhein und Grand Genève – Antworten auf die Herausforderungen der Standortattraktivität“. In ihren Beiträgen sprachen Stéphanie Kochert, Ratsmitglied des Elsass, und Ljubisa Stojanovic, Präsident von TRISAN und Leiter der Abteilung Finanzen und Dienste im Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt sowie Vorsitzender der Arbeitsgruppe Gesundheitspolitik der ORK, über die Vorteile der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit am Oberrhein, insbesondere im Gesundheitsbereich. Diese Region, die schon lange vor dem Industriezeitalter historisch stark vernetzt war, bringt heute 100.000 Grenzgänger unter, was natürlich Fragen im Bereich der Gesundheit aufwirft.

Ljubisa Stojanovic erinnerte bei dieser Gelegenheit an die Rolle der Arbeitsgruppe Gesundheitspolitik der ORK, nämlich die Zusammenarbeit zwischen Gesundheitseinrichtungen, sowie an die Rolle von TRISAN, die Vernetzung von Akteuren und die Gewinnung von Erkenntnissen. Er sprach vier Dimensionen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Gesundheitswesen an:

•    Beantwortung von Patientenfragen, insbesondere dank des von TRISAN betriebenen Netzwerks der Krankenkassen,

•   Aufbau einer notwendigen Zusammenarbeit und Suche nach grenzüberschreitenden Lösungen im Falle einer Pandemie oder einer Überlastung der Intensivpflege,

•    Sicherstellung einer Zusammenarbeit, die Synergien ermöglicht, beispielsweise bei der Erforschung seltener Krankheiten,

•    Innovation zur Vermeidung negativer Grenzwirkungen.

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