News & Artikel

EU-Kommission zitiert TRISAN als Beispiel für grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Die Studie der Europäischen Kommission „European cross-border cooperation on health: theory and practice“, die von Eric Delecosse, Fabienne Leloup und Henri Lewalle durchgeführt worden ist, weist zum einen auf Hürden hin, auf die die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich stoßen kann. Doch viel mehr werden die Chancen sichtbar, die aus der Zusammenarbeit entstehen. Die Studie beinhaltet mehrere Bespiele von grenzüberschreitenden Kooperationsformen, die durch das Instrument Interreg finanziell unterstützt werden, darunter TRISAN. In diesem Teil der Studie beschreiben die Autoren zunächst den allgemeinen Kontext der Entstehung von TRISAN, um dann auf die grundlegenden Ziele einzugehen: die Vernetzung der Akteure im Gesundheitsbereich, die Begleitung von Projektpartnern bei der Strukturierung ihrer Projektideen sowie die grenzüberschreitende, medizinische Wissensproduktion- und Verbreitung.

Die Studie konzentriert sich auf die französisch-belgische Zusammenarbeit, die als richtungsweisend für andere grenzüberschreitende Regionen gewertet werden kann. Zusätzlich zur Vorstellung von Projekten bietet die Studie eine Übersicht über die Entwicklung der gesundheitlichen Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union. Diese reicht von der Mobilität von Arbeitnehmern bis hin zum Zugang zu Dienstleistungen auf der anderen Seite der Grenze.

TRISAN war dabei, als die Studie im Rahmen der „European Week of Regions and Cities“ im Oktober 2017 in Brüssel anlässlich eines Workshops zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich vorgestellt wurde. Der Workshop versammelte zahlreiche betroffene regionale Akteure und ermöglichte einen Austausch bewährter Praktiken zwischen den Teilnehmern. Die Diskussionen haben gezeigt: Wenn das Ziel darin besteht, schnelle Fortschritte zu erzielen, dann kann man alleine gehen, doch wenn das Ziel darin besteht, weit zu gehen, dann sollte man gemeinsam gehen. 

Die Studie ist auf französischer und englischer Sprache auf der Seite der Europäischen Kommission verfügbar.

Zurück