Interreg-Projekt

Trinationaler Handlungsrahmen für eine grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung am Oberrhein

Wie lässt sich die grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung am Oberrhein verbessern? Dieser Frage widmet sich das INTERREG-Projekt „Trinationaler Handlungsrahmen für eine grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung". Es wird vom Euro-Institut/TRISAN getragen und von 29 deutschen, französischen und schweizerischen Partnern kofinanziert. Dabei handelt es sich um Gesundheitsbehörden der drei Länder, etwa 15 Gebietskörperschaften und die vier Eurodistrikte des Oberrheins. Ihr Ziel ist es, Potenziale der Zusammenarbeit zu entwickeln und grenzbedingte Hürden für Gesundheitsakteure, Fachkräfte sowie Patienten abzubauen. Die konkreten Vorhaben sind:

  • Die Gesundheitsakteure der drei Länder stärker vernetzen, um den grenzüberschreitenden Informationsaustausch zu erleichtern (z.B. Akteure im Bereich Epidemiologie, Gesundheitsfachkräfte, Krankenkassen);
  • Einen gemeinsamen Handlungsrahmen zur Strukturierung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Bereich Gesundheit am Oberrhein entwickeln;
  • Eine Toolbox mit bewährten Praktiken für die Prävention und die Gesundheitsförderung erstellen;
  • Den Austausch von Erfahrungen und good practices zwischen Gesundheitsfachkräften fördern;
  • Das Versorgungsangebot im südlichen Gebiet des Oberrheins analysieren;
  • Den grenzüberschreitenden Zugang zur Gesundheitsversorgungvereinfachen;
  • Die künftige Rolle von TRISAN, dem momentan im Euro-Institut angesiedelten trinationalen Kompetenzzentrum für Gesundheitszusammenarbeit, definieren.

Jede Aktivität wird in Zusammenarbeit mit den verschiedenen kofinanzierenden Projektpartnern durchgeführt. Das Projekt wird von der Europäischen Union im Rahmen des Programms INTERREG V A Oberrhein (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung), dem Schweizer Bund (Neue Regionalpolitik) sowie untenstehenden kofinanzierenden Projektpartnern gefördert.