Gesundheits-News

Am Oberrhein

05.11.2018 15:00 Alter: 9 days

Veranstaltungsrückblick - Die Pflege älterer Personen grenzüberschreitend denken - 18. Oktober 2018 im Regierungspräsidium Karlsruhe


Am 18. Oktober 2018 versammelten sich rund 70 Akteure beim strategischen Workshop "Die Pflege älterer Personen grenzüberschreitend denken" des trinationalen Kompetenzzentrums für Gesundheit TRISAN im Regierungspräsidium in Karlsruhe. Es wurden zu folgenden Themenblöcke konkrete Projekte und Strukturen vorgestellt (Link zum Programm):

-Ehrenamt und pflegende Angehörige

-Hilfs- und Pflegedienste

-Wohnanpassung

-Koordinierung zwischen den Akteuren

Die Präsentationen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz ermöglichten es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Kenntnisse über die Vorgehensweisen im Nachbarland zu erwerben und somit Ideen für das eigene Land aus der Veranstaltung mitzunehmen.

Der strategische Workshop diente dazu, dass sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über Ihre Erfahrungen austauschen und gemeinsam grenzüberschreitende Handlungswege identifizieren konnten, mit denen die aktuellen Herausforderungen in der Pflege angegangen werden können.

Sie finden hier die Präsentationen der einzelnen Referenten:

 

Thaddäus Kunzmann, Demografiebeauftragter des Landes Baden-Württemberg: Demografischer Wandel: gesellschaftliche Herausforderungen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz

Lydia Kassa, TRISAN: Pflege: Überblick der Strukturen in den jeweiligen Gebieten am Oberrhein

 

Block A1: Ehrenamt und pflegende Angehörige

Roland Prütting, Seniorenbeirat Scheibenhardt: Einrichtung und Betrieb einer ehrenamtlichen Nachbarschaftshilfe

Roderick Haas, Metropolregion Rhein-Neckar GmbH: Der Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar als Beispiel für generationenübergreifendes soziales Engagement

Catherine Breysach, Apalib: Hilfe für pflegende Angehörige und die Rolle der Ehrenamtlichen im APA Netzwerk

Cathie Lazarus, Conseil Départemental du Bas-Rhin und Stella Fath, Relais de services à la personne d’Outre-Forêt: Pflegende Angehörige und Ehrenamtliche - Pfeiler der Pflege zu Hause

Joachim Bühler, Koordinationsstelle für das Alter Münchenstein: Konkrete Hilfsangebote zur Entlastung der pflegenden Angehörigen

Sonja Wagner, Spitex Birseck: Meine Eltern? Natürlich daheim! Arbeit mit pflegenden Angehörigen und Ehrenamtlichen

 

Block A2: Hilfs- und Pflegedienste

Christa Stebler, Schweizerisches Rotes Kreuz, Kantonalverband Baselland: Pflegen und betreuen – zu Hause gut umsorgt

Joelle Basitan, Réseau APA: Apamad Hilfsdienst

 

Block B1: Wohnanpassung

Julia Nuss, Terzstiftung Schweiz: Selbstständig bleiben in den eigenen vier Wänden – technische Assistenzsysteme für zuhause

Jürgen Rocke, InfraBase: Family-Case - Smarte und seniorengerechte Assistenzsysteme ermöglichen ein selbstbestimmtes Leben zuhause

Marianne Fischer, Kreisseniorenrat Rastatt: Ehrenamtliche Wohnberatung für altersgerechtes Wohnen

Jean-Michel Hervouet, Hager Group: Gut zu Hause altern – vernetzter Wohnraum – Standpunkt eines Herstellers von elektrischen Materials

 

Block B2: Koordinierung zwischen den Akteuren

Eric Gehl, Hakisa: Die Zukunft der Pflege: Chancen und Einsatzmöglichkeiten von digitalen Kommunikations- und Service Plattformen in Deutschland und Frankreich

Stefan Strunck, Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO: Pflegenetzwerk organisieren – am Beispiel der Zirkel-App

Béatrice Lorrain, Conseil Départemental du Haut-Rhin: SICODOM, entmaterialisiertes Koordinierungsinstrument zwischen den ärztlichen und sozialen Akteuren zu Gunsten pflegebedürftiger älterer Personen

Rolf Kistler, Hochschule Luzern, iHomeLab: Was der Friseur mit Hörgeräten zu tun hat – oder die digitale Vernetzung von Dienstleistungen im Quartier